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Tai Chi Chuan - Taijiquan -T’ai-Chi-Ch’uan
Tai
chi Chuan, Taijiquan oder auch T'ai-Chi-Ch'uan wird verkürzend manchmal
auch nur Tai Chi oder Schattenboxen genannt und zählt heute
zu
den am häufigsten geübten Kampfkünsten. Der chinesische
Volkssport Tai chi Chuan wird in China morgens in den Städten von
Tausenden von Menschen praktiziert. Klinische
Untersuchungen haben gezeigt, dass regelmäßiges Praktizieren
von Taijiquan sehr gute Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der
physischen und psychischen Gesundheit hat, wie beispielsweise auf das
Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, das
Schmerzempfinden, das Gleichgewicht, und allgemein auf die
Körperkontrolle, Beweglichkeit und Kraft. So werden Tai Chi
Kurse von den meisten Krankenkassen im Sinne der Gesundheitsprävention
anerkannt und finanziell unterstützt.
Wortbedeutung: Tai chi ChuanTai
Chi bedeutet: das höchste Prinzip oder die Lehre von Yin und Yang. Chuan
bedeutet: die Faust und weist damit auf die ursprüngliche Bedeutung des
Tai Chi Chuan als Kampfkunst und zur Selbstverteidigung hin.
Was ist Tai Chi Quan?
Tai Chi Quan ist eine Körper- oder Bewegungskunst, die sich dem
Betrachter darbietet wie eine Choreographie, ein Tanz bzw. eine
Selbstverteidigung zeitlupenartig in fließenden, ineinander
übergehenden Bewegungen. Tai Chi Quan ist Meditation in
Bewegung,
wobei Achtsamkeit, Tiefenentspannung, Konzentration, Energie (Qi-Fluss)
und Körperbeherrschung eine wichtige Rolle spielen. Tai Chi
wird
vorwiegend als chinesische Heilgymnastik und aus Freude an der
Bewegung, Entspannung und Ausdruckskraft geübt. Eigentlich ist Tai Chi
Quan aber eine Kampfkunst, die im Verteidigungsfall eingesetzt werden
kann und enorme Schnelligkeit und Kraft entwickeln kann. Yang-StilEs
gibt fünf Hauptstile( Chen-, Wun-,Sun-,Wudang- und Yangstil), wobei der
Yang-Stil am häufigsten praktiziert wird und sich gerade als
Gesundheitsübung für jedes Alter eignet. Der Name Yang bezieht
sich auf
die Familie Yang (übrigens ein sehr häufiger Name in China), die diesen
Stil über Generationen weitergegeben hat. Der Yangstil des Tai Chi quan
zeichnet sich besonders aus durch weiche, ineinander fließende
Bewegungen aus.
Die
(Freihand-)Formen im Tai Chi Im Mittelpunkt des
Übens steht die jeweilige Form des Tai Chi Quan. Eine Form
setzt sich aus mehreren Einzelbildern (Figuren) zusammen, die nach ganz
bestimmten Vorgaben aneinander gereiht werden. Die Formen
werden häufig durch die Anzahl der Bilder unterschieden, so zum
Beispiel die Yang-Stil
Langform mit 108 Figuren nach Yang-Chengfu, die
Peking-Form mit 24 Bildern oder auch eine Kurzform von Cheng-Manching
mit 37 Figuren. | |
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